Was haben Malle, New York und Rom gemeinsame? Klar, viele wollen dorthin. Meistens zum Urlauben oder für Geschäftsreisen. Wir haben ein paar Klischees dieser Destinationen für euch zusammengefasst…

Mallorca ist eine Insel der Klischees und das nicht unbedingt im positiven Sinn. Zwar werden die Insel-Urlauber als humorvoll und als Partylöwen wahrgenommen, das war es aber auch schon mit den positiven Werten. Zickig, dumm, kleinkariert und arm – das Image von Mallorca ist im Keller. Wer also demnächst eine Reise in „das 17. Bundesland Deutschlands“ plant, sollte sich zweimal überlegen, wem er davon erzählt.

ÜbersichtFür die Umfrage hat Ulmon, der Herausgeber der weltweit meist-geladenen Reiseführer-App CityMaps2Go, 327 Deutsche befragt. Gefragt wurde, wie die Teilnehmer eine Person charakterisieren würden, wenn Sie ausschließlich die Destination des Sommerurlaubs dieser Person erfahren. Verglichen wurden top Destinationen in Europa sowie New York und Bangkok.

 

Mallorca – kleinkariert und dumm

Wie in der Übersichtsgrafik zu sehen, belegt Mallorca in einigen Kategorien den Spitzenplatz aller abgefragten Destinationen. 92,2% der Befragten schätzen Mallorca-Reisende als Partylöwen (Platz 1) sowie als humorvoll (91,3% – Platz 1) ein. 71,0% sehen sie als sexy. Jedoch bewerten die Hälfte der Befragten Mallorca-Urlauber als zickig (Platz 1); 77,2% als unintelligent (1. Platz); 60,4% als kleinkariert (1. Platz); und 82,5% als einkommensschwach (1. Platz).

„Dabei tut man der Insel unrecht. Mallorca hat viel mehr zu bieten als Strände, Partys und Massentourismus. Historische Städte, Kultur, Kulinarik und Sport sind die beliebtesten Highlights abseits von Ballerman & Co.“, so Florian Kandler, Co-Gründer der Ulmon GmbH, der Herstellerin der Reiseführer-App „CityMaps2Go“.

Verglichen wurden: Amsterdam, Bangkok, Barcelona, London, Mallorca, New York, Oslo, Paris, Rom, Wien. Gefragt wurde nach: nett ggü. zickig; Partylöwe ggü. Mauerblümchen; sexy ggü. unattraktiv; bescheiden ggü. eitel; intelligent ggü. dümm; humorvoll ggü. ernst; weltoffen ggü. kleinkariert; reicht ggü. arm.

New York – weltoffen und sexy

Wer es lieber chic und elegant mag, sollte einen Flug nach New York buchen. Der Big Apple lässt dich reich (95,1% – Platz 1), weltoffen (93,8% – Platz 1) und sexy (94,3% – Platz 1) wirken. Dabei ist man in guter Gesellschaft: Rihanna, Blake Lively, Naomi Campbell und Leonardo diCaprio – sie alle wohnen in New York. Eitelkeit (89,6% – Platz 2, geschlagen nur von Paris) als Eigenschaft darf bei so viel Glamour natürlich nicht fehlen.

Oslo – nett und bescheiden

Das hoch im Norden gelegene Oslo ist das genaue Gegenteil der Partyinsel: Touristen, die in die Hauptstadt von Norwegen reisen sind richtige Mauerblümchen (76,1% – Platz 1). Wer in das Land der Fjorde fährt wird als nett (85,8% – Platz 3, geschlagen von Amsterdam und Barcelona) und bescheiden (65,6% – Platz 1) wahrgenommen. Dabei ist Oslo seit 2006 die teuerste Stadt der Welt. Noch vor Zürich in der Schweiz.

Rom – intelligent und ernst

Menschen, die nach Rom reisen, verstehen keinen Spaß („ernst“, 59,3% – Platz 1). Die Touristen der ewigen Stadt haben dafür andere Qualitäten. Nicht zuletzt dank der hohen Dichte an bedeutenden Bauten und Museen werden sie als besonders intelligent (95,5%, top Platz zusammen mit Oslo) wahrgenommen. Wer also beim nächsten Meeting mit den Geschäftspartnern Eindruck schinden will, erzählt am besten von seinem Wochenendausflug in die Hauptstadt Italiens.

Wien – schlau und „schiach“

Auch Wien-Urlauber werden als überdurchschnittlich intelligent (81,9% – Platz 3) wahrgenommen. Es gibt aber auch schlechte Nachrichten für die architektonisch und kulturell von der k.u.k. Monarchie geprägte Hauptstadt Österreichs. Urlauber, die in die Stadt an der Donau fahren, sind unter allen Vergleichsstädten nach Oslo-Reisenden die unattraktivsten (wienerisch: „schiach“ – 42,4%, 2. Platz).

Artikelbilder: © Jan Thomas Otte

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